Erfahrungsaustausch zwischen dem Kunststoffcampus Bayern in Weißenburg und dem FADZ

Veröffentlicht am: 05.03.2026

Am 4. März besuchten Vertreter des Technologietransferzentrums Oberfranken am Standort Lichtenfels (kurz TTZ) sowie des FADZ-Zweckverbands den Kunststoffcampus Bayern mit seinem Technologietransfer- und Studienzentrum im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Ziel des Besuchs für Dr. Johannes Schütz, Geschäftsleiter des TTZ Oberfranken, Johannes Zeck, Geschäftsleiter und Johannes Hajer, Laboringenieur des FADZ Zweckverbands war es, sich über den Aufbau und den Betrieb des Standorts zu informieren und wertvolle Erfahrungen für die Weiterentwicklung des Technologietransferzentrums in Lichtenfels mitzunehmen. Empfangen wurden die Gäste aus Lichtenfels von Sabine Unterlandstaettner und Stefan Meder von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sowie von Professor Dr. Marco Wacker und Dominik Weiß von der Hochschule Ansbach. In einer offenen und konstruktiven Gesprächsrunde stellten die Gastgeber die Entwicklung des Kunststoffcampus Bayern vor und berichteten von ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Hochschule. Bereits 2013 hatten sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammengeschlossen, um die traditionell starke Kunststoff- bzw. Automobilindustrie mit der gesamten Wertschöpfungskette in der Region gezielt zu stärken. Zwei Jahre später wurde der Kunststoffcampus Bayern in Weißenburg eröffnet. Heute dient er als Studien- und Technologietransferzentrum und bietet Unternehmen, Hochschulen und interessierten Fachkräften vielfältige Möglichkeiten für Forschung, Studium und Weiterbildung.

Für die Besucher aus Lichtenfels war besonders interessant zu erfahren, welche Schritte beim Aufbau eines solchen Standorts wichtig sind und welche Erfahrungen in den vergangenen Jahren gesammelt wurden. Der Austausch bot daher viele spannende Einblicke und hilfreiche Impulse für die weitere Entwicklung des Standorts in Lichtenfels. Im Anschluss an die Gespräche erhielten die Gäste bei einer Führung über den Kunststoffcampus einen Einblick in die Einrichtungen vor Ort. Dabei standen insbesondere die Labore, die technischen Möglichkeiten sowie die zahlreichen Praxisprojekte im Fokus, die dort gemeinsam mit Unternehmen und Forschungspartnern umgesetzt werden.

Die Vertreter aus Lichtenfels bedankten sich herzlich für den freundlichen Empfang, den offenen Austausch und die vielen hilfreichen Einblicke. Gleichzeitig freut man sich bereits auf einen möglichen Gegenbesuch der Partner aus Weißenburg-Gunzenhausen in Lichtenfels.

Nach dem Besuch des Kunststoffcampus führte der Weg die Besucher aus Lichtenfels weiter nach Gunzenhausen zum Unternehmen VERPA. Dort erhielten die Gäste vom Werksleiter eine ausführliche Betriebsführung und spannende Einblicke in die komplexe Welt moderner Kunststoffverpackungen im Lebensmittelbereich.