Einblicke in die Vergangenheit
Private Einblicke der Familie Hanitzsch - den früheren Besitzern der Kirschbaummühle und letzten Mühlenbetreibern
Hier erhalten Sie einen persönlichen Einblick in die Geschichte der Kirschbaummühle. Die privaten Fotos der einstigen Besitzerfamilie zeigen den Alltag und die Nutzung des Gebäudes aus ihrer Sicht. Zusammen mit ausgewählten Fundstücken aus der Mühle entsteht ein anschauliches Bild vergangener Zeiten. Die Beispiele verdeutlichen, wie Menschen hier lebten und arbeiteten. So ergänzt die Seite die historischen Informationen um konkrete, individuelle Eindrücke. Wir laden Sie ein, diese Spuren der Vergangenheit in Ruhe zu entdecken.
Bild zeigt: Erich und Kunigunde „Kunni“ Hanitzsch
Familie Hanitzsch - die letzten Betreiber der Kirschbaummühle
Die Aufnahmen aus den Fotoalben der Familie Hanitzsch wurden dem Zweckverband von Frau Grasser zur Verfügung gestellt, der Stieftöchter des jüngsten Sohnes der drei Hanitzsch Söhne, Erich Hanitzsch.
Otto Max Hanitzsch
Otto Max Hanitzsch: Otto Max Hanitzsch als Soldat im ersten Weltkrieg im November 1914 in Peronne.
Kunigunde Hanitzsch geborene Endres
Kunigunde Hanitzsch geborene Endres: Kunigunde Hanitzsch geborene Endres; Stieftochter des 1916 verstorbenen Müllers Johann Michael Kirschbaum.
Max Hanitzsch und Kunigunde
Max Hanitzsch und Kunigunde: Max Hanitzsch mit Kunigunde „Kunni“ Hanitzsch geborene Endres – November 1944.
Die drei Hanitzsch Söhne
Die drei Hanitzsch Söhne: Die drei Söhne von links nach rechts Willi Hanitzsch späterer Müllermeister, Erich Hanitzsch späterer Holzbauingenieur und Otto Hanitzsch späterer Ingenieur. Foto ca. um 1928
Die drei Hanitzsch Söhne
Die drei Hanitzsch Söhne: Innenhof der Kirschbaummühle ca. 1930: Die drei Söhne von Otto Max Hanitzsch: Willi Hanitzsch, Otto Hanitzsch, Erich Hanitzsch (v.l.n.r.)
Erich Hanitzsch
Erich Hanitzsch: Erich Hanitzsch, Holzbauingenieur um 1950
Alte Ansichten der Kirschbaummühle
Im Rahmen einer denkmalpflegerischen Gebäudeanalyse wurde die Geschichte des Gebäudes 2020 umfassend durch Christiane Reichert, Büro für Kunst- und Denkmalpflege aus Bamberg untersucht:
Zwischen 1921 und 1922 wurde im südlichen Bereich der Kirschbaummühle ein neues Getreidesilo errichtet, das den Beginn der umfassenden baulichen Erweiterungen markierte. Ergänzend dazu erhielt der Hofraum 1927 eine gestalterische Aufwertung mit Einfriedung, Grünanlage und bepflanzter Terrasse, die den repräsentativen Anspruch der Anlage betonte. In den Jahren 1922/23 ließ der Firmeninhaber Otto Max Hanitzsch das Wohnhaus der Mühle als repräsentative Villa im Stil des gehobenen Bürgertums neu errichten. Der von Baumeister Hans Diroll entworfene Bau mit Mansardwalmdach, Portikus und Erker prägt das Erscheinungsbild der Kirschbaummühle bis heute. 1932 wurde das ältere Mühlengebäude abgebrochen und durch einen modernen Neubau mit hofseitigem Mansarddach und markantem Getreidereinigungsturm ersetzt. Das neue Mühlengebäude blieb – trotz des Brands von 1950 und anschließender Reparaturen – in seiner Grundform bis heute erhalten.
Historische Postkarte von 1907 - Kirschbaummühle im Besitz von Johann Endres
Ansicht 1907 von Coburger Straße aus stadtauswärts blickend: In der linken Bildhälfte ist die Kirschbaummühle vor den Umbauten durch Johann Michael Kirschbaum zwischen 1910-1916 und durch die Familie Hanitzsch zwischen 1921-1932 zu sehen. Das Gebäude in der Form auf der Postkarte wurde unter einem der vorherigen Besitzer, Andreas Zang 1818 errichtet.
Kirschbaummühle mit Innenhof vor Umbau 1932
Vor dem Umbau 1932: Villa von 1923 und neues Silogebäude von 1927 (rückwärtig) - altes Mühlengebäude mit Walmdach in der Mitte
Neubau Mühlengebäude 1932
Neubau Mühlengebäude 1932: Abriss des alten Mühlengebäudes mit Walmdach und Bau des Siloturmes in der heutigen Form
Innenhof der Kirschbaummühle ca. 1930
Innenhof der Kirschbaummühle ca. 1930: Die drei Söhne von Otto Max Hanitzsch: Willi Hanitzsch, Otto Hanitzsch, Erich Hanitzsch (v.l.n.r.)
Blick von Mühlbachseite wahrs. 1932
Blick von Schützenplatz auf Rückseite der Kirschbaummühle mit Mühlgraben: Kommunion wahrs. Otto Hanitzsch um 1932
Kirschbaummühle nach Umbaumaßnahen in 1920er- und 1930er Jahren
Blick von der Coburger Straße stadtauswärts auf die Kirschbaummühle: Bei der Aufnahme handelt es sich um eine historische Fotografie aus dem Stadtarchiv Lichtenfels. Die Aufnahme wurde nach Abschluss der Umbaumaßnahmen 1932 aufgenommen.
Stilvoller Familienbesitz aus Fernost
Die antike chinesische Lampe weist eine spannende Geschichte auf, welche eine Brücke schlägt von Lichtenfels nach Fernost und die unterschiedlichen Besitzverhältnisse des Gebäudes im 20. Jahrhundert abbildet. Wahrscheinlich brachte sie Johann Michael Kirschbaum von seinem Militärdienst in China um die Jahrhundertwende mit nach Lichtenfels. Die Lampe hing im Eingangsbereich des Wohngebäudes der Kirschbaummühle. Nach seinem Tod 1916 übernahm seine Witwe Margareta Kirschbaum den Betrieb der Mühle. 1918 heiratete ihre Tochter aus erster Ehe, Kunigunde Endres, den Mühlenbesitzer Otto Max Hanitzsch aus Wunsiedel. Gemeinsam führten sie den Mühlenbetrieb fort. Im weiteren Verlauf stiegen ihre drei Söhne Willi Hanitzsch, Otto Hanitzsch und Erich Hanitzsch in den Betrieb ein. Erich Hanitzsch heiratete nach dem Zweiten Weltkrieg die Witwe Grasser, deren Ehemann im Krieg fiel. Nach dem Verkauf der Kirschbaummühle durch die Familie Hanitzsch im Jahr 1964 ging die Lampe an Frau Grassers Tochter über. Diese lagerte die Lampe in ihrem Haus ein und übergab sie 2025 dem FADZ Zweckverband als Dauerleihgabe. Nach Fertigstellung der Kirschbaummühle soll die Lampe dort wieder einen neuen / alten Platz erhalten.
Stilvoller Familienbesitz aus Fernost
Antike Chinesische Lampe: Diese ursprünglich aus China stammende Lampe hing im Eingangsbereich der Villa der Kirschbaummühle und stammte sehr wahrscheinlich vom namensgebenden Besitzer der Kirschbaummühle, Johann Michael Kirschbaum. Sie wurde vom Mühlenbesitzer Max Hanitzsch an dessen jüngsten Sohn, den Holzbauingenieur Erich Hanitzsch, vermacht. Dieser schenkte sie seiner Stieftochter, Frau Grasser, welche sie dem FADZ-Zweckverband als Dauerleihgabe zur Verfügung stellte. Die genaue Provenienz der Lampe ist daher unbekannt.
Johann Michael Kirschbaum - technische Weiterentwicklung der Mühle von 1910 bis 1916
Johann Michael Kirschbaum: Wahrscheinlich stammte die Lampe noch vom vorherigen Mühlenbesitzer Johann Michael Kirschbaum, da dieser Anfang des 20. Jahrhunderts im Rahmen seines Militärdienstes in China eingesetzt war. Frau Grasser vermutete, dass er während der Niederschlagung des Boxeraufstands zwischen 1899 und 1901 in China war und von dort diese Lampe mitbrachte.
Johann Michael Kirschbaum - Militärdienst in China um die Jahrhundertwende
Bild zeigt Soldaten des Deutschen Ostasiatischen Expeditionscorps im September 1900 in Tientsin (Tianjin): Anlässlich des Todes von Johann Michael Kirschbaum am 22.04.1916 wurde in der Chronik „Die Mainmühle“ von Heinrich Meyer vermerkt: „Und nun, da der strebsame Mann am Ziele seiner Pläne angelangt, und die Gewähr für ein Aufblühen des Unternehmens gegeben ist, macht der Tod seinem Leben ein Ende. Kirschbaum hat durch seine Teilnahme am Chinafeldzug einen weiten Gesichtskreis gewonnen, sich aber auch den Keim zu seinem körperlichen Leiden geholt.“ Public Domain. Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 100 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers. Abgerufen: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ostasiatische_Expeditionscorps.jpg?uselang=de#Lizenz (21.01.2026)
Briefkopf Kirschbaum-Mühle Lichtenfels - Max Hanitzsch & Söhne
Aufgrund umfassender Investitionen durch Johann Michael Kirschbaum von 1910 bis 1916 erhielt die bis dato als Mainmühle bekannte Mühle einen neuen Namen – sie wurde zur Kirschbaummühle. Nach Krankheit verstarb Johann Michael Kirschbaum am 22.04.1916. Seine Witwe Margareta Kirschbaum führte den Mühlenbetrieb fort. Ihre Tochter aus erster Ehe, Kunigunde Endres, heiratete 1918 den aus Wunsiedel stammenden Otto Max Hanitzsch. Gemeinsam setzten sie den Mühlenbetrieb fort, behielten aber den Namen Kirschbaummühle bei. Sukzessive stiegen auch die drei Söhne; Willi Hanitzsch, Otto Hanitzsch und Erich Hanitzsch in den Mühlenbetrieb ein. 1950 wurde der Betrieb in eine Offene Handelsgesellschaft umgewandelt mit dem Vater und den drei Söhnen als persönlich haftende Gesellschafter. 1954 musste der Mühlenbetrieb eingestellt werden, 1964 wurde das Gebäude durch Erich Hanitzsch an die Firma Söllner verkauft.
Alter Briefkopf
Alter Briefkopf: Aufgrund umfassender Investitionen durch Johann Michael Kirschbaum von 1910 bis 1916 erhielt die bis dato als Mainmühle bekannte Mühle einen neuen Namen – sie wurde zur Kirschbaummühle. Nach Krankheit verstarb Johann Michael Kirschbaum am 22.04.1916. Seine Witwe Margareta Kirschbaum führte den Mühlenbetrieb fort. Ihre Tochter aus erster Ehe, Kunigunde Endres, heiratete 1918 den aus Wunsiedel stammenden Otto Max Hanitzsch. Gemeinsam setzten sie den Mühlenbetrieb fort, behielten aber den Namen Kirschbaummühle bei.
Handelsmühle
Handelsmühle: Der Mühlenbetrieb fand bis 1954 im rückwärtigen Siloteil statt. Dort waren die Maschinen installiert, ebenso der Lastenaufzug für das Getreide. Das Getreide wurde im 5. Stock in die Mahlwerke geschüttet; das fertige Mehl kam im Erdgeschoss an und wurde dort abgefüllt. Willi Hanitzsch war der letzte Müllermeister.
Großbäckerei
Großbäckerei: Im mittleren Gebäudeteil befanden sich neben dem Bürobetrieb und der Verwaltung auch eine Bäckerei. Willi Hanitzsch war der letzte Bäcker dort. Als Sorte „Mainblüte“ verkaufte der Betrieb auch Mehl in Säcken an Privatabnehmer, bis der Betrieb 1954 eingestellt wurde. Kleinste Sackgröße waren 1kg; die Mehlsäcke wurden auch häufig als Geschirr- und Taschentücher benutzt.
Elektrizitätswerk
Elektrizitätswerk: Bereits unter Johann Michael Kirschbaum entstand 1910/11 mit Unterstützung der Nordfränkischen Oberlandzentrale ein Wasserkraftwerk mit zwei Kaplanturbinen. Im Rahmen der umfassenden Investitionen durch die Familie Hanitzsch in den 1920er- und 1930er Jahren wurde 1932 das Wasserkraftwerk an das Überlandwerk Oberfranken angeschlossen. Bei gutem Wasserstand lieferte das Kraftwerk jährlich bis zu 1 Million Kilowattstunden Strom. Zuletzt war Erich Hanitzsch für das Elektrizitätswerk verantwortlich. 1961 wurde es an das Überlandwerk Oberfranken AG Bamberg verkauft (heutige SÜC).
Holzwerkstätten
Holzwerkstatt: Die Familie Hanitzsch verfügte über große Waldgrundstücke zwischen Coburg und Lichtenfels (Bucher Forst). Dort wurde das Holz für den Mühlenbetrieb geschlagen. Der Holzbauingenieur Erich Hanitzsch leitete die Holzwerkstätten, die sich nahe der Kirschbaummühle in der Kleinau befanden (ca. 500 m entfernt). Erich Hanitzsch schloss den Betrieb in den 1960er-Jahren und arbeitete anschließend als Sachverständiger für Holz in ganz Süddeutschland.
Die Zeit nach dem Mühlenbetrieb - die Kirschbaummühle nach dem Verkauf 1964
1964 verkauft die Familie Hanitzsch die Kirschbaummühle an den Lichtenfelser Unternehmer Adolf Söllner. Silo und Mühle wurden im weiteren an die Möbelhalle Weiß vermietet, die die weitläufigen Flächen für eine Möbelausstellung nutzten. Die großen Stockwerke wurden teils mit Trockenbauwänden in kleinere Räume unterteilt, verschieden tapeziert und als beispielhafte Zimmer für die Möbelpräsentation genutzt. Ab 1980 wurde die Villa an die Missionsgemeinde Evangeliumsdienst e.V. vermietet, welche dort einen christlichen Buchhandel betrieb und die Räume für Veranstaltungen des Vereins nutzte. 2019 kaufte die Stadt Lichtenfels die gesamte Kirschbaummühle von der Familie Söllner. Im weiteren Verlauf fanden umfassende Gebäudeuntersuchungen (Baugrund, Denkmal, Statik, Schadstoffe) statt, um die Sanierungsmaßnahmen vorzubereiten. 2023 ging der Besitz des Gebäudes von der Stadt Lichtenfels an den FADZ Zweckverband über, wodurch die Stadt Lichtenfels den FADZ Zweckverband Satzungszweck erfüllte.
Nutzung von Silo und Mühle als Möbelausstellung
Möbelhalle Weiß: Die großen Stockwerke wurden teils mit Trockenbauwänden in kleinere Räume unterteilt, verschieden tapeziert und für als beispielhafte Zimmer für die Möbelpräsentation genutzt.
Wer arbeitet muss auch Pause machen!
Alte Pepsi und Mirinda Dosen aus den 1980er Jahren: Die Pepsi Dose hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum aus dem Jahre 1985, die Mirinda Dose aus 1987. Beide Dosen wurden im Mühlengebäude aufgefunden, wahrscheinlich stammten diese von Mitarbeitern aus Zeiten der Möbelhalle Weiß.
Nutzung der Villa durch die Missionsgemeinde e.V.
Evangeliumsdienst e.V.: Von 1980 bis 2024 wurde die Villa von der Missionsgemeinde Evangeliumsdienst e.V. als Vereins- und Veranstaltungsraum genutzt.
Aufbruch in die Zukunft - Spatenstich für die Sanierung der Kirschbaummühle am 16.07.2025
1348 erstmals urkundlich erwähnt im Besitz der Bischöfe von Bamberg endete 1954 nach mindestens 600-jähriger Geschichte die Nutzung der Kirschbaummühle als Mühlengebäude. Als zentral gelegener Wirtschaftsbau in Lichtenfels spielte und spielt das Gebäude eine wichtige Rolle in der Stadtentwicklung und dem städtischen Erscheinungsbild. Das markante Gebäude begrüßt am Rande der Innenstadt alle Passanten, welche von nordwestlicher Richtung über die Coburger Straße in Richtung Zentrum fahren und gehen. In den Jahrhunderten der Nutzung als Wirtschaftsgebäude und Mühle unterlag die Kirschbaummühle immer einem stetigen Wandel und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Die vielen Umbauten und Erweiterungen zeugen davon, ebenso die Investitionen in die Stromerzeugung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Besonders die Investitionen durch Johann Michael Kirschbaum 1910-1916 und durch die Familie Hanitzsch 1921-1932, sowie nach dem verheerenden Brand 1950 verdeutlichen die Kontinuität in der Historie – ein altes Gebäude entwickelt sich stetig voran anhand den Anforderungen seiner Zeit. Die Zeit als Mühle ist vorbei, aber als Sinnbild für technische Weiterentwicklung erhält die Kirschbaummühle im 21. Jahrhundert eine neue Aufgabe – technischen Fortschritt gestalten als Forschungs- und Studienstandort der Hochschule Coburg in Lichtenfels.
Spatenstich für die Sanierung der Kirschbaummühle am 16.07.2025
Feierlicher Spatenstich am 16.07.2025: Die Sanierung der Kirschbaummühle wird mit 11 Millionen Euro durch die Bundesregierung gefördert, im Rahmen der Maßnahme „Lernen am CO₂-neutralen Alltagsbau“. Weitere 2,4 Millionen Euro kommen vom Freistaat Bayern aus Mitteln des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms an die Stadt Lichtenfels, die diese mit 300.000 Euro an Eigenmitteln zweckgebunden an den FADZ Zweckverband weitergibt. Die Oberfrankenstiftung bezuschusst den denkmalpflegerischen Mehraufwand der Sanierung mit 1,3 Millionen Euro.
Projektpartner und Fördermittelgeber
Projektpartner und Fördermittelgeber: Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestag fördert das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit den Umbau der ehemaligen Kirschbaummühle mit 11 Mio. € im Zeitraum 2022 – 2027 aus dem Förderprogramm „Lernen am CO2 neutralen Alltagsbau“. Der Freistaat Bayern fördert im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm in der Förderinitiative „Innen statt Außen“ die Sanierung mit 2,4 Mio. €. Die Oberfrankenstiftung fördert den denkmalpflegerischen Mehraufwand, welchen die Sanierung mit sich bringt, die spätere öffentliche Nutzung und die Entlastung der kommunalen Eigenanteile in Höhe von 1,3 Mio. €.
Baustein-Männchen
Schaufel in die Hand und Anpacken!: Am 16.07.2025 begann die Sanierung der Kirschbaummühle mit feierlichem Spatenstich. 2027 wird dort das Forschungs- und Anwendungszent für Digitale Zukunftstechnologien seine Heimat finden. Vielen Dank den Projektpartnern MACHAR – die Zukunftswerkstatt des FADZ e.V., dem FADZ Wirtschaftsverband e.V. und der Hochschule Coburg!